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Sie haben eine Immobilie geerbt  - was nun? Es kommt viel auf die Menschen zu, wenn ein nahestehender...

Das Markenzeichen qualifizierter Immobilienmakler, Verwalter und Sachverständiger

IMMO TIPP

IMMO TIPP November 2017

Makler: DIN-Norm setzt Qualitätsmaßstäbe

Die Suche nach einem qualifizierten Makler gestaltet sich oft schwierig. Das liegt unter anderem daran, dass es weder eine geregelte Ausbildung noch einheitliche Anforderungen an die Dienstleistung gibt.
 
Viele Immobilieninteressenten wählen bei Bedarf nach einer kurzen Internetrecherche einfach einen Makler aus oder verlassen sich auf Tipps von Freunden und Bekannten. Das ist prinzipiell nicht falsch, doch letztlich erfolgt die Auswahl ohne überprüfbaren Qualitätsnachweis. Inzwischen gibt es aber eine Norm, die die Anforderungen an Immobilienmakler klar definiert und so Qualitätsmaßstäbe setzt.
 
 
Weitgehende Informationspflichten
Die Norm wurde nach europaweit gültigen Vorgaben gestaltet und trägt die Bezeichnung DIN EN 15733. Sie ist seit April 2010 in Kraft. Neben der fachlichen Mindestqualifikation, die dem Immobilienfachwirt entspricht, müssen Immobilienmakler, die sich nach der neuen Norm zertifizieren lassen wollen, bestimmte Verhaltensregeln und einen Moralkodex einhalten. Die Norm legt beispielsweise fest, dass ein Makler vom Verkäufer Nachweise über das Eigentumsrecht und die Bebauungssituation sowie zu negativen Einschränkungen einholen und den Käufer gegebenenfalls über bekannte Objektmängel informieren muss. Wichtig für Verkäufer von Immobilien ist die Vorgabe, dass ein zertifizierter Makler maßgebliche Informationen zur Zahlungsfähigkeit des Käufers nicht zurückhalten darf. Im Streitfall muss er sich zudem darum bemühen, dass eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung zustande kommt.
 
Moralkodex
Mit der Zertifizierung verpflichten sich Makler außerdem, die Interessen der Auftraggeber zu schützen und zu berücksichtigen und jede Diskriminierung zu vermeiden. Vertritt der Makler nur die Interessen eines Auftraggebers, soll er der anderen Partei empfehlen, sich den Rat eines unabhängigen Experten zu holen, sofern dies dem Zustandekommen des Geschäftes dient. Auch darf der Immobilienmakler keine Aufträge akzeptieren, die seine Kompetenzen und Fähigkeiten überschreiten. Bei der Zusammenstellung der Informationen, die für einen Vertragsabschluss wichtig sind, müssen die zertifizierten Makler präzise auf Details achten. Nach dem Moralkodex dürfen sie zudem keine irreführenden oder realitätsfernen Versprechungen machen. Außerdem verpflichtet sich ein zertifizierter Makler, sämtliche Mitarbeiter über den Moralkodex zu informieren und sie seinerseits dazu zu verpflichten, dessen Regeln in der beruflichen Praxis einzuhalten.
Wichtig für potenzielle Auftraggeber sind zudem die Versicherungspflicht und die Möglichkeiten der Beschwerdeführung. Zertifizierte Immobilienmakler müssen ein schriftliches Beschwerdesystem haben. Damit soll sichergestellt werden, dass eventuelle Beschwerden möglichst schnell bearbeitet werden können. Außerdem müssen die nach der Norm tätigen Makler dafür sorgen, dass ihre Tätigkeit von der Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt ist.
 
Norm ist grundsätzlich freiwillig
Die Norm wird von den Maklern grundsätzlich freiwillig angewandt. Es besteht keinerlei gesetzliche Verpflichtung, ihren Vorgaben nachzukommen. Der IVD geht jedoch davon aus, dass viele Makler den Vorgaben der Richtlinie folgen und die jeweiligen Qualitätsansprüche erfüllen wollen. Dazu gehört unter anderem auch der Erwerb wichtiger beruflicher Kompetenzen wie Kenntnisse über die jeweiligen Märkte und das Immobilienmarketing, Vermessungs- und Bewertungsverfahren sowie über die finanziellen Aspekte von Immobilientransaktionen. Die Zertifizierung der Makler erfolgt derzeit allein durch die DIA Consulting in Freiburg. Die Zertifizierung ist zeitlich befristet und verlangt somit die regelmäßige Weiterbildung und die Überprüfung durch die Zertifizierungsstelle. Aus Sicht der Kunden bedeutet die Zertifizierung somit ein höheres Maß an Sicherheit. Für den Makler kann sie zum Wettbewerbsvorteil werden. Denn neben der Mitgliedschaft im Berufsverband IVD ist eine Zertifizierung nach der DIN EN 15733 ein weiteres Qualitätssiegel und ein wichtiger Baustein für eine bessere Reputation.
 
Voraussetzungen für die Zertifizierung
Zur Zertifizierung zugelassen werden Makler, die eine entsprechende Ausbildung – beispielsweise zum Immobilienfachwirt (IHK) – abgeschlossen haben. Zusätzlich müssen sie in den vergangenen vier Jahren mindestens drei Jahre lang eine immobilienbezogene Tätigkeit ausgeübt haben. Hiervon müssen mindestens zwei Jahre auf die Immobilienvermittlung entfallen. Wenn ein Makler eine Ausbildung in einem immobiliennahen Bereich wie Architektur-, Bau-, Vermessungs- oder Liegenschaftswesen vorweisen kann, wird ihm dies als einjährige praktische Tätigkeit gutgeschrieben. Gleiches gilt beispielsweise für Ausbildungen in der Kredit- und Versicherungswirtschaft oder sonstigen kaufmännischen Ausbildungen, die einen Bezug zu Immobilien aufweisen. Personen ohne immobilienspezifische Aus- oder Weiterbildung können ihre fachliche Qualifikation in einem individuellen Zulassungsverfahren nachweisen. Die Mindestzeiten für die praktische Maklertätigkeit gelten auch für sie. Sind die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, müssen weder Kurse noch Lehrgänge besucht werden, um die Prüfung anzutreten.                                              
Quelle: www.ivd.net
 
 

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Gewitter, Sturm oder Leitungswasser – Die richtigen Versicherungen zum Schutz des Eigenheims

Die Unwetter und Starkregenfälle zeigen sich in diesen Jahren besonders stark. Eigenheimbesitzer sollten gerade jetzt prüfen, ob die richtigen Versicherungen das Haus schützen. Hausbesitzer können aus einer Vielzahl von Versicherungen zum Schutz der eigenen vier Wände auswählen, um sich gegenüber Schäden abzusichern, aber nicht jede Police ist auch wirklich sinnvoll. Wie bei vielen anderen Versicherungen gilt auch beim Haus der Grundsatz, dass Schadensfälle, die richtig teuer werden können, abgesichert sein sollten.
Die grundlegendsten Risiken wie Schäden durch Feuer, Leitungswasserschäden durch Rohrbruch und Sturm werden durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Auf diese Versicherung sollten Hausbesitzer keinesfalls verzichten, empfiehlt der Immobilienverband IVD. Brandschäden beispielsweise durch Blitzschlag sind verheerend und können den Eigentümer in den Ruin treiben. Teure Folgen können auch Naturereignisse wie Hochwasser, Erdrutsche und Erdbeben oder Unwetter haben. Der IVD rät daher zum Abschluss einer Elementarschadenversicherung. Welcher mögliche Schaden durch die Wirkung von den Elementen ausgeschlossen werden kann, hängt vom Standort und Bauweise der Immobilie ab. Versicherungen schließen zum Beispiel in der Regel keinen Schutz vor Schäden aus Überschwemmungen ab, wenn das Gebäude in einem bekannten Überschwemmungsgebiet steht. Gleiches gilt für Gebäude, die in den Bergen liegen, bei den Risiken Lawine und Steinschlag.
Für den Schutz des Inventars innerhalb des Hauses ist die Hausratversicherung zuständig. Sie tritt ein, wenn Möbel, Wertgegenstände und Haushaltselektronik durch Brand, Wasser oder auch Diebstahl abhandenkommen oder Schaden nehmen. Üblich ist die Versicherung des Hausrats zum Wiederbeschaffungswert. Dabei gilt es regelmäßig, die Angemessenheit der Versicherungssumme zu prüfen, da im Laufe der Zeit steigende Werte in die Wohnungen eingebracht werden.
Ein weiteres Muss für Hauseigentümer ist die Privathaftpflicht. Durch sie werden alle Schäden abgedeckt, die der Versicherte im privaten Bereich herbeiführt. Die private Haftpflicht umfasst auch die selbst genutzte Immobilie und zahlt in der Regel auch, wenn ein Besucher über eine lose Fliese stolpert oder bei Glatteis ausrutscht, weil nicht gestreut war.
Verzichtet werden kann in den meisten Fällen auf eine Glasversicherung. Das Risiko von Glasbruch ist verhältnismäßig gering und wenn doch, liegt in den meisten Fällen ein Fremdverschulden vor, so dass die Haftpflicht des Verursachers eintritt. Der Abschluss einer Glasbruchversicherung bedarf daher einer genauen Analyse des Umfanges der Versicherungsgegenstände und eines möglichen Schadens. Wenig sinnvoll sind zudem Wohngebäude-Schutzbriefe, die in Haushaltsnotfällen wie Schädlingsbekämpfung, Schlüsselnotdienst oder Rohrverstopfungen einspringen. Zum einen sind die Kosten für Notdienste nicht unbezahlbar und zum anderen greifen häufig Ausnahmen, so dass die Versicherung doch nicht bezahlt.
Quelle: www.ivd.net
 
 
 

Ausbildung bei Hahn + Keller - Immobilienkaufmann

Als Teil der Ausbildungsmöglichkeiten der Hahn + Keller Unternehmsensgruppe wollen wir Ihnen die unterschiedlichen Ausbildungsberufe und Ausbildungsschwerpunkte der verschiedenen Ausbildungen vorstellen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Auszubildenden, Benjamin Schmitz,  im Bereich Immobilienkaufmann vorstellen.
 

Wieso haben Sie sich für die Firma H+K entschieden?

Die Entscheidung für Hahn+Keller Immobilien hat mehrere Beweggründe. Natürlich hat mir dabei imponiert das Hahn+Keller Immobilien einer der größten Immobilienfirmen im Umkreis ist. Beim Vorstellungsgespräch ist mir aufgefallen, wie intensiv die Firma sich mit dem Erfolg der Mitarbeiter und der persönlichen Weiterentwicklung bemüht. Da ich von Grund auf ein ehrgeiziger Mensch bin war es mir schon immer wichtig das beste aus mir rauszuholen und gerade deshalb ist Hahn+Keller Immobilien das richtige, da in dieser Firma nach dem selben Prinzip gearbeitet und geschult wird. Zusätzlich bietet die Firma super Aufstiegschancen was ebenfalls sehr wichtig für mich ist.

 
Was gefällt Ihnen am Ausbildungsberuf Immobilien Kauffmann?
Primär das kein Tag ist wie jeder andere. Ich bekomme durch diesen Beruf die Möglichkeit Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen zu pflegen. Es ist ein Beruf in dem man viel Verantwortung übernimmt, was für die persönliche Entwicklung sehr wichtig ist. Dazu gefällt mir das ich meiner Kreativität (z.B. am PC bei der Erstellung eines Exposés) freien Lauf lassen kann und auch das ichdurch die Besichtigungen die Möglichkeit habe außerhalb des Büros zu arbeiten. Das bringt eine frische Abwechslung und schafft automatisch Kreativpausen.
 
Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Ausbildung?
Das tägliche Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit und dem Erfolg.
 
Was erwarten sie von Ihrer Zukunft ?
Ich möchte mich in den nächsten Jahren sukzessiv verbessern und somit auch nach meiner Ausbildung ein fester Bestandteil dieser Firma bleiben.
Mein Ziel ist in kleinen Schritten einen großen Weg zu gehen, welcher es mir ermöglicht ein eigenes Geschäft zu führen.
 
Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach wichtig in diesem Beruf ?
Da dieser Beruf sehr umfangreich ist gibt es mehrere Eigenschaften die ein guter Immobilienkaufmann besitzen sollte. Ich selbst denke Motivation ist das wichtigste im Berufsleben. Jeder Tag gibt einem die Möglichkeiten zu lernen und somit, sich jegliche Eigenschaften anzutrainieren.
 
 

 

Wohnungskauf: 5 Tipps für Kapitalanleger

 Angesichts mangelnder Alternativen an den Kapitalmärkten und um ihr Vermögen vor einer möglichen Inflation zu schützen, beschäftigen sich viele Menschen zurzeit mit dem Kauf einer Wohnung zur Kapitalanlage. Damit die Investition zum erhofften Erfolg wird, gibt es jedoch einige Fehlerquellen zu umschiffen – nicht jede Wohnung ist zur Kapitalanlage geeignet. Zentraler Erfolgsfaktor ist die Vermietbarkeit der Wohnung. „Lage, Zuschnitt und Ausstattung müssen den Anforderungen möglichst vieler potenzieller Mieter entsprechen, sonst steht die jeweilige Wohnung womöglich über einen längeren Zeitraum hinweg leer. Zudem muss die Finanzierung stimmen. Sind die Raten auch bezahlbar, wenn die Wohnung für eine neue Vermietung vorbereitet wird und doch einmal vorübergehend leer steht?
 
Tipp 1: Richtige Auswahl des Standorts
Bei der Auswahl möglicher Standorte ist die demographische Entwicklung in der Region von großer Bedeutung. Die Vermietungschancen steigen, je größer das Bevölkerungswachstum ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass unterschiedliche Bevölkerungsgruppen auch unterschiedliche Wohnbedürfnisse haben. Ältere Menschen suchen andere Wohnungen als junge Familien. Man sollte sich also darüber Klarheit verschaffen, ob für die fragliche Wohnung aufgrund der Bevölkerungsstruktur der Region viele oder eher wenige Mieter in Frage kommen. Wichtig ist außerdem die Erreichbarkeit der Wohnung. Sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr ist eine gute Anbindung an Nahversorgungszentren wünschenswert.
 
Tipp 2: Wohnung gemeinsam mit Makler oder Sachverständigem besichtigen
Eine Wohnung sollte niemals ohne Besichtigung erworben werden. Bereits die ersten Eindrücke des Hauses sind erste wichtige Indikatoren für die Qualität des Objektes. Sichtbare Schäden am Haus ziehen nicht nur Kosten für die Reparatur nach sich, sondern weisen auch auf eine nachlässige Verwaltung hin. Es ist daher zu empfehlen, die Besichtigung immer zusammen mit einem Immobilienmakler oder einem Sachverständigen durchzuführen. Experten erkennen Mängel schneller und können einschätzen, ob der Kaufpreis neu verhandelt werden sollte oder ob sogar von einem Kauf abzuraten ist.
 
Tipp 3: Die Investitionskosten im Auge behalten
Die Kosten der Investition gehören zu den wichtigsten Faktoren beim Wohnungskauf. Vor dem Kauf sollten Käufer den Angebotspreis mit ähnlichen Objekten vergleichen, um nicht zu teuer zu kaufen. „ohnpreisspiegel geben hier einen guten Überblick über Preise. Die zusätzlich zum notariellen Kaufpreis anfallenden Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Maklerprovision und Notargebühr) müssen in die Finanzierung ebenso mit einkalkuliert werden. Bei vermieteten Wohnungen kommt ferner das monatliche Hausgeld einschließlich des Verwalterhonorars und der Instandhaltungsrücklagen hinzu. Hierbei ist für den Anleger darauf zu achten, dass nicht alle Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden können. Auch die steuerlichen Aspekte des Kaufs sind zu berücksichtigen.
 
Tipp 4: Alle relevanten Unterlagen überprüfen
Vor dem Kauf sollte der Interessent den Grundbuchauszug, bei neuen Wohnungen die Baubeschreibung, den Grundsteuerbescheid, den Nachweis der Feuerversicherung, die Hausgeldabrechnung mit Wirtschaftsplan, den Energieausweis, die Wohnflächenberechnung sowie die Teilungserklärung und die Protokolle der Eigentümerversammlung anfordern und genau überprüfen. Aus den Protokollen ist auch erkennbar, ob es in der Vergangenheit Streit zwischen den Parteien gegeben hat. Im Gegensatz zum Hauseigentümer ist der Wohnungseigentümer mit seinem Eigentum in jenes der anderen Wohnungseigentümer der jeweiligen Wohnanlage sowie deren Interessen eingebunden. Über Investitionen in das Haus kann der Wohnungseigentümer nicht frei entscheiden, sondern muss sich mit den anderen Eigentümern abstimmen. Käufer einer Immobilie sollten zudem mit ihren Beratern prüfen, ob die Immobilie in einem innerstädtischen Sanierungsgebiet liegt, weil sich daraus Einschränkungen bei der Vermietung und beim Wiederverkauf ergeben können.
 
Tipp 5: Qualifikation des Hausverwalters überprüfen
Der Verwalter spielt eine wichtige Rolle in einer Wohnanlage. Schließlich betreut er einen erheblichen Anteil des Vermögens ihrer Kunden. Er rechnet die Nebenkosten ab, leitet Eigentümerversammlungen, holt sich Kostenvoranschläge für Reparaturen oder Investitionen ein, kontrolliert Handwerker und schlägt notwendige Renovierungs- und Reparaturarbeiten am Haus vor. Eine Schwierigkeit bei der Auswahl des richtigen Verwalters besteht darin, dass es für den Beruf noch keine Zulassungsordnung gibt. Um sich vor fehlerhaften Leistungen und Vermögensverlusten zu schützen, sollten die Eigentümer verstärkt auf die Qualifikation und den Versicherungsschutz des Verwalters achten. Ein Hausverwalter sollte über eine Grundqualifikation mit Bezug zur Immobilienwirtschaft verfügen. Die klassische Ausbildung ist dabei der Immobilienkaufmann. Eine Vermögensschaden- und eine Vertrauensschadenversicherung sollten vorliegen. Für Kapitalanleger ist die Vermietbarkeit der Wohnung eine sehr wichtige Eigenschaft. Deshalb sollten Käufer mit ihrem Immobilienmakler oder anderen Experten über die Vermietungssituation im direkten Umfeld sprechen. Wie ist die Nachfrage nach Mietwohnungen? Zu welchem Mietzins wurden die letzten Mietverträge im direkten Umfeld abgeschlossen? Hier kann der Mietspiegel einer Stadt nur begrenzt Auskunft geben, weil dort nur in geringem Maß die neu abgeschlossenen Mieten eingehen. Besser geeignet sind die Aufstellungen über die sogenannten Neuvertragsmieten, die zum Beispiel der Immobilienverband IVD in seinem Preisspiegel bereithält. Hier wird das aktuelle Bild des Vermietungsmarktes wiedergegeben. Mit den genannten Hinweisen umgehen Käufer die größten Klippen, so dass der Kauf auch langfristig erfolgreich sein kann.
Quelle: www.ivd.net